Evangelische Gesamtkirchengemeinde Stubersheimer Alb

Das Glockenläuten lädt ein zum Gebet

Blick in den Glockenstuhl der Stubersheimer Johanneskirche

Es reicht immer aus für ein "Vaterunser". An den Werktagen läutet es regelmäßig. Jetzt in dieser besonderen Corona-Virus-Krisenzeit kommen wir am Sonntag nicht zum Gottesdienst in der Kirche zusammen.

Aber die Betglocke läutet bis auf Weiteres an jedem Sonntag um 10 Uhr und lädt uns alle ein zum Gebet.

Grüße an alle Gemeindeglieder und Mitmenschen!

In Verbundenheit

Hansjörg Frank, gewählter Vorsitzender der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Stubersheimer Alb

Maren Pahl, Pfarrerin für Bräunisheim, Hofstett-Emerbuch, Schalkstetten, Stubersheim, Waldhausen   

Das Läuten unserer Kirchenglocken in der Coronavirus-Krise auf Ostern zu und weiterhin

Das Läuten der Kirchenglocken geschieht nie "einfach so". Es hat immer eine Bedeutung. Und es ist in besonderen Zeiten besonders kostbar. Es ist immer die Einladung, dass wir daran denken: "Von guten Mächten wunderbar geborgen erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist bei uns am Abend und am Morgen, und ganz gewiss an jedem neuen Tag", wie das Lied singt.

Manches Glockenläuten besteht bei uns fort, während aktuell Vieles in der Coronavirus-Krise ausgesetzt sein muss. Das Werktagsläuten zu den in den Dörfern bekannten Zeiten bleibt so wie es bisher war. Das Vaterunser-Läuten am Sonntagvormittag, aktuell um 10.00 Uhr, verbindet uns auch in diesen Zeiten, wenn wir uns nicht zum Gottesdienst versammeln dürfen. Dazu kommen jetzt gerade bis auf Weiteres besondere Läutezeiten: Seit 29.3. läutet zusätzlich jeden Abend um 19.30 Uhr die Betglocke. Dieses besondere Coronavirus-Gebetsläuten will ein besonderer Hinweis darauf sein, dass alle eingeladen sind, sich in diesen aktuell besonderen Zeiten besonders an Gott zu halten.

Nun beginnt mit dem kommenden Sonntag, dem Palmsonntag, die Karwoche. Die Karwoche führt zum Osterfest, dem größten Fest der Christen. Was unsere Kirchenglocken betrifft: Der Palmsonntag wird bei uns am Vorabend eingeläutet um 18 Uhr mit einem 7-minütigen Läuten der Betglocke. Es ertönt an dieser Stelle kein volles Geläut in diesem Jahr. Das besondere tägliche Coronavirus-Gebetsläuten abends um 19.30 Uhr geht ja auch weiter. In einer Woche, am nächsten Donnerstag, kommt dann der kirchliche Feiertag Gründonnerstag, auf den der Karfreitag folgt, welcher einer der höchsten christlichen Feiertage ist. Am Gründonnerstag abends um 18 Uhr wird deshalb auf den Karfreitag hin eingeläutet mit dem 7-minütigen Läuten der Betglocke. Um 19.30 Uhr folgt dann wieder das aktuell tägliche besondere Coronavirus-Gebetsläuten.

An Feiertag Karfreitag läutet um 10.00 Uhr die Vaterunser-Glocke und um 15.00 Uhr zur Sterbestunde des Jesu von Nazareth, des Christus, ebenfalls die Betglocke. Dann schweigen unsere Glocken. Denn: Dass Gott bei uns ist, wurde und wird zutiefst auf die Probe gestellt durch den Kreuzestod des Jesus von Nazareth. Er, Christus, war tot. Er, Christus, wurde begraben. Den ganzen Samstag über halten wir diese Grabesruhe aus. Am Ostersonntag aber feiern wir mit allen Christen der Welt: Christus ist auferstanden vom Tod! Wie das Lied singt, das über unseren Gräbern ertönt: "Christ´ ist erstanden von der Marter alle. Dess´ soll´n wir alle froh sein, Christ´ will unser Trost sein! Wär´ er nicht erstanden, so wär´ die Welt vergangen. Seit, dass er erstanden ist, so loben wir den Vater Jesu Christ´." Das feiern wir an Ostern. Das feiern wir auch am Osterfest 2020 mitten in der Coronavirus-Krise und erfassen es mit Gottes Hilfe im Heiligen Geist so gut wir können in unserem Glauben, der umdenken muss gegenüber früher Geglaubten, der umdenken übt und Gott noch Größeres zutrauen will, der umdenken kann um zu erfassen und in aktuelles Leben zu übersetzen, was das jetzt bedeutet: Gott gibt das Leben neu! Christus ist auferstanden, der Herr ist auferstanden! Von ihm her erwarten wir die Auferstehung vom Tod auch für uns und leben weiter aus dieser Kraft. Dazu sollen am Ostersonntag um 10.00 Uhr wieder alle Glocken gemeinsam läuten! Auch wenn wir nicht wie in den Vorjahren zu vielerlei Ostergottesdiensten zusammenkommen können in diesem Jahr. Wir bleiben weiterhin dabei: ALLE Zusammenkünfte sind BIS AUF WEITERES ausgesetzt. Dennoch lassen wir auch hier uns einladen zu gemeinsamen Gottesdiensten - auf neue und noch zu übende Weise: Zum Fernsehgottesdienst, zum Gottesdienst im Internet, zum Zeitungsgottesdienst.... Auch am Ostermontag soll in diesem Sinne das volle Geläut um 10.00 Uhr erklingen und weiterhin nun wieder an jedem kommenden Sonntag nach Ostern um 10 Uhr. So soll es bleiben, bis die Coronavirus-Krisenzeit vorbei ist. Bei unseren Bestattungsgottesdiensten halten wir es entsprechend: Weil Jesus Christus vom Tod erstanden ist und wir das Leben in Ewigkeit durch ihn auch für uns erwarten, deshalb erklingt zum Beginn des Bestattungsgottesdienstes volles Geläut. Obwohl ein Bestattungsgottesdienst aktuell in der Coronavirus-Krise nur unter freiem Himmel und nur im allerkleinsten Kreis mit maximal 10 Personen erfolgen darf. Daran müssen wir uns halten und daran halten wir uns auch. Aber mit vollem Geläut, denn "In dir ist Freude in allem Leide" (Evangelisches Gesangbuch Nummer 398)

Pfarrerin Maren Pahl

(Unser aktuelles Glockenläuten wurde am 30.3.2020 im theologischen Gespräch zwischen Pfarrerin Maren Pahl und Dekan Martin Elsässer erarbeitet.)

 

Gebetsläuten täglich um 19.30 Uhr

Mit Beginn der diesjährigen Sommerzeit ab 29.3.2020 richten wir auch in unserer Gesamtkirchengemeinde Stubersheimer Alb ein besonderes Corona-Gebetsläuten ein. Täglich um 19.30 Uhr – also eine halbe Stunde vor dem üblichen Abendläuten in der Sommerzeit – läutet von unseren 5 Kirchtürmen in Bräunisheim, Hofstett-Emerbuch, Schalkstetten, Stubersheim und Waldhausen die Betglocke. Um 20 Uhr läutet sie dann wieder. Das fällt auf. Das soll es auch. Uns Menschen soll bewusst sein und durch das tägliche besondere Läuten in dieser besonderen Coronavirus-Krisenzeit immer wieder neu bewusst werden, dass wir uns auch besonders an Gott halten können in der verbindenden Gemeinschaft im Gebet über unsere eigene Kirche hinaus. Dieses besondere Gebetsläuten wurde von unserem württembergischen Landesbischof angeregt und ist auch mit der römisch-katholischen Kirche abgesprochen.

Pfarrerin Maren Pahl

Hoffnung für Osteuropa - Bitte um Spenden

Leider können zur Zeit keine Gottesdienste stattfinden. Dies ist in der Passions- und Osterzeit besonders bitter. Das Gottesdienstopfer am Karfreitag fällt damit aus. Dies bedeutet für unsere Geschwister in Osteuropa einen radikalen Ausfall an unterstützenden Projektmitteln. Wie Sie dem Faltblatt entnehmen können, unterstützt die Aktion "Hoffnung für Osteuropa" in vielen europäischen Nachbarländern hilfreiche Projekte für Menschen in Not. Dort ist die Bedrohung mit dem Corona-Virus eine zusätzliche schwere Belastung.

Um dem Ausfall des Gottesdienstopfers entgegenzutreten, bitten wir Sie mit dem Faltblatt

"Hoffnung für Osteuropa"

oder online über die Internetseite

"www.diakonie-wuerttemberg.de Ihre Spende abzugeben.

"Hoffnung für Osteuropa" will Menschen in Notlagen neue Zuversicht geben. Hoffnung teilen, Hilfe weitergeben. Das Wort Jesu: "Ich war hungrig und ihr habt mich gespeist, ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen" (Matthäus 25,35) stellt uns besonders an die Seite von Armen und Ausgegrenzten, Flüchtlingen, alten Menschen sowie benachteiligten Kindern und Jugendlichen. Mit Ihrer Hilfe können Geschwister in Osteuropa erfahren, dass sie Teil der großen Gemeinschaft sind, die einander in Christi Namen hilft. Auch Ihre Spende gibt Hoffnung - Hoffnung für Osteuropa! Herzlichen Dank für Ihre Gaben.

Dr. h. c. Frank Otfried July Landesbischof

Infos zu den Ferienangeboten - EJW - Waldheim

Liebe Mitarbeitende in den Pfarrbüros,

 

noch ist nicht sicher, ob in den Sommerferien in gewohnter Weise Kinderferienprogramme stattfinden können, dennoch bereiten wir uns darauf vor. Fürs Waldheim gibt es in diesem Jahr ein Reservierungsverfahren, das heißt die Eltern können bereits ab jetzt ihre Kinder voranmelden.
Es wäre schön, wenn Sie in Ihren Veröffentlichungen darauf hinweisen könnten, unten finden Sie auch einen Text mit den wichtigsten Informationen.

Plakate und Flyer lasse ich Ihnen zukommen, sobald etwas besser absehbar ist, wie es weitergeht und wenn hoffentlich langsam das öffentliche und kirchliche Leben wieder in Gang kommt!

 

Alles Gute in diesen besonderen Tagen und bleiben Sie gesund!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Daniela Hartmann

Waldheimleitung

 

Ev. Ferienwaldheim Geislingen-Stötten

 

Tälesbahnstraße 7

73312 Geislingen

 

07331/303748 (i.d.R. mittwochs oder AB)

0178/2379429

 

infodontospamme@gowaway.waldheim-stoetten.de

www.waldheim-stoetten.de

 

Bankverbindung:

Ev. Kirchenpflege, Kreissparkasse Göppingen, IBAN: DE87 6105 0000 0049 0866 38, BIC: GOPSDE6GXXX

 

 

 

 

Im Sommer ins Waldheim!?!

 

Noch ist der Sommer weit weg und noch ist völlig ungewiss, wie die Welt bis dahin aussehen wird. Daher wissen wir auch noch nicht, ob und in welcher Form das evangelische Ferienwaldheim 2020 stattfinden kann.

Sollte es die Gesundheitslage zulassen, dann wollen wir selbstverständlich auch in diesem Jahr unsere Pforten öffnen und den Kindern schöne Ferien bieten.

 

Deshalb sind ab sofort Reservierungen für das Waldheim möglich, momentan ausschließlich über unsere Homepage www.waldheim-stoetten.de

 

Was ist geboten?

Lägerle bauen, Geschichten hören, Singen, Toben, Kicken, Basteln, Geländespiele – da ist für alle was dabei! Und noch mehr Spaß macht es, wenn die beste Freundin oder der beste Freund gleich mitkommt!

 

Morgens geht es mit dem Bus nach Stötten und nach einem leckeren Frühstück geht es ab in den Wald. Dort entstehen aus Holz und Paketschnur tolle Lägerle, die jeweils am Ende der Woche prämiert werden. Nicht selten entstanden schon mehrstöckige Gebäude! Nach einem schmackhaften Mittagessen gibt es die „Waldheimandacht“. Wer dabei jedoch an Stillsitzen denkt hat weit gefehlt: die Waldheimband spielt fetzige Lieder und es gibt eine spannende Geschichte!

Am Nachmittag wird nochmal am Lägerle gebaut oder es gibt besondere Aktionen wie Geländespiele, Olympiaden oder Basteleien – unseren Mitarbeitern fällt immer etwas Tolles ein! Abends geht es nach Hause um frisch ausgeruht in den nächsten Tag starten zu können.

 

Und wer darf mitmachen?

Teilnehmen können Kinder von 6-12 Jahren, sowie jüngere Kinder, die nach den Sommerferien in die Schule kommen. Die Kinder werden in Altersgruppen von unseren ehrenamtlichen Mitarbeitern betreut. Es gibt einen Bustransfer von Geislingen, Kuchen, Gingen, Süßen und Donzdorf.

 

Waldheimzeit 2020

Waldheimzeit ist wie immer in den ersten drei Sommerferienwochen.

  1. Woche, 01.08. – 07.08.2020, 08.00 – 18.00 Uhr
  2. Woche, 10.08. – 14.08.2020, 08.00 – 18.00 Uhr
  3. Woche, 17.08. – 16.08.2020, 09.30 – 18.00 Uhr, extra Frühbetreuung ab 07.30 Uhr möglich

 

<h1>Anmeldung und weitere Infos</h1>

www.waldheim-stoetten.de